wällermarkt | 09.05.2021

Der AK-Kurier berichtet am 10.05.2021 über das Statement des Wirtschaftspublizisten & Innovationsberaters Andreas Haderlein: https://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/102047-andreas-haderlein--waeller-markt-kann-europaeisches-vorzeigemodell-werden

„Regionale Wertschöpfung auf ein digitales Fundament zu stellen, ist eine der dringlichsten Aufgaben für Städte, Kommunen und Regionen. Europaweit sind mittlerweile zig lokale bzw. regionale Online-Marktplätze im Betrieb, mitunter auch mit integrierten Gutschein- oder Loyaltysystemen und Logistiklösungen. Es war die „Online City Wuppertal“, die diese in weiten Teilen gemeinwohlorientierte Bewegung seit 2013 entscheidend mit beeinflusst hat. Mittels digitaler Infrastrukturen wird also schon jetzt Kaufkraft vor Ort gebunden. Aber eine Nuss gibt es für die meisten noch zu knacken: ein schlüssiges, betriebswirtschaftlich solides Betreibergesellschaftsmodell, das auch in 10 Jahren noch funktioniert. Der genossenschaftlich organisierte wällermarkt hat in meinen Augen große Chancen zum europäischen Vorzeigemodell in Sachen nachhaltige Digitalisierung des inhabergeführten Einzelhandels, der Direktvermarktung und des lokalen Gewerbes im Allgemeinen zu werden. Ich drücke den Akteuren vor Ort alle Daumen und hoffe, dass sich deren langer Atem auszahlt.“

Andreas Haderlein
Wirtschaftspublizist & Innovationsberater, Autor des Ratgebers „Local Commerce: Wie Städte und Innenstadthandel die digitale Transformation meistern“
www.andreashaderlein.com


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